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Installationen

DIE UNGEBORENEN

DIE UNGEBORENEN

“Und wer in seinem irdischen Leben keinen Ruf erlangt hat, hinterlaesst weniger als Schaum auf dem Wasser und Rauch in der Luft” (Dante – freie Übersetzung)

Die Installationen tragen den Titel Die Ungeborenen. Dies kann im ersten Moment etwas irreführend sein, denn viele assoziieren den Begriff gleich mit Abtreibung, ich denke jedoch hierbei an die jeden Monat nicht gezeugten Leben. Die Menstruation ist eigentlich eine Serie von fortlaufenden Toden, an die wir nur in seltenen Faellen denken. Auch das ist ein Geburtsprozess im eigentlichen Sinne, durch das Fehlen der Zeugung jedoch nimmt das Endergebnis auf eine andere Weise Gestalt an.

Unser Leben wird durch Möglichkeiten und Entscheidungen gestaltet, so wissen wir jeden Monat – wenn wir es bewusst betrachten – was gewesen waere, wenn die nicht entstandenen Gesichter, Haende, Körper ... Gestalt angenommen, eine Form bekommen haetten.

Ich verharre nicht dabei, daß all dies nicht entstehen konnte, sonder zeige, was meiner Meinung nach daraus haette werden können.

Embryonen aus verziertem Glas, Gras, Papier usw. zeigen wie sie ausgesehen haetten.

Ich benutze Glas, als Medium um die Zerbrechlichkeit und Transparenz, ja fast die „Nichtexistenz” aufzuzeigen: es ist dort, vor uns, ist aber so zerbrechlich, fast unsichtbar, als wenn es gar nicht vorhanden waere, es schwebt nur im Raum als Möglichkeit.

Ich lüfte für einen einzigen Moment den Vorhang: so haette es aussehen können. Und schliesse ihn sogleich wieder, da die Schöpfung die Nichtexistenz in sich traegt.

Die Ungeborenen stellt eine komplexe Serie von Kreationen dar, welche mehrere Kunstdisziplinen zeitlich und raeumlich parallel umfasst. Ich habe eine ganze Ausstellungsflaeche vollkommen mit schwarzem Stoff verkleidet, man konnte nur durch einen schmalen Spalt eintreten. Innen war lautes Herzklopfen zu hören, wie im Mutterleib.

Die Skulpturen tragen die Namen der Monate, wie sie früher in Ungarn genannt wurden: wie z.B. Monat des Segens, Monat der Eisschmelze, Monat der Zwillinge, Monat der Muttergottes, Monat des Fraeuleins, Monat des Versprechens. 

Begonnen im Jahre 2010 auf dem 42. Internationalen Künstler-Workshop in Győr/Ungarn – seitdem ein kontinuierlich fortdauernder Prozess 

DIE UNGEBORENEN

DIE UNGEBORENEN

“Und wer in seinem irdischen Leben keinen Ruf erlangt hat, hinterlaesst weniger als Schaum auf dem Wasser und Rauch in der Luft” (Dante – freie Übersetzung)

Die Installationen tragen den Titel Die Ungeborenen. Dies kann im ersten Moment etwas irreführend sein, denn viele assoziieren den Begriff gleich mit Abtreibung, ich denke jedoch hierbei an die jeden Monat nicht gezeugten Leben. Die Menstruation ist eigentlich eine Serie von fortlaufenden Toden, an die wir nur in seltenen Faellen denken. Auch das ist ein Geburtsprozess im eigentlichen Sinne, durch das Fehlen der Zeugung jedoch nimmt das Endergebnis auf eine andere Weise Gestalt an.

Unser Leben wird durch Möglichkeiten und Entscheidungen gestaltet, so wissen wir jeden Monat – wenn wir es bewusst betrachten – was gewesen waere, wenn die nicht entstandenen Gesichter, Haende, Körper ... Gestalt angenommen, eine Form bekommen haetten.

Ich verharre nicht dabei, daß all dies nicht entstehen konnte, sonder zeige, was meiner Meinung nach daraus haette werden können.

Embryonen aus verziertem Glas, Gras, Papier usw. zeigen wie sie ausgesehen haetten.

Ich benutze Glas, als Medium um die Zerbrechlichkeit und Transparenz, ja fast die „Nichtexistenz” aufzuzeigen: es ist dort, vor uns, ist aber so zerbrechlich, fast unsichtbar, als wenn es gar nicht vorhanden waere, es schwebt nur im Raum als Möglichkeit.

Ich lüfte für einen einzigen Moment den Vorhang: so haette es aussehen können. Und schliesse ihn sogleich wieder, da die Schöpfung die Nichtexistenz in sich traegt.

 

Die Ungeborenen stellt eine komplexe Serie von Kreationen dar, welche mehrere Kunstdisziplinen zeitlich und raeumlich parallel umfasst. Ich habe eine ganze Ausstellungsflaeche vollkommen mit schwarzem Stoff verkleidet, man konnte nur durch einen schmalen Spalt eintreten. Innen war lautes Herzklopfen zu hören, wie im Mutterleib.

Die Skulpturen tragen die Namen der Monate, wie sie früher in Ungarn genannt wurden: wie z.B. Monat des Segens, Monat der Eisschmelze, Monat der Zwillinge, Monat der Muttergottes, Monat des Fraeuleins, Monat des Versprechens.

Begonnen im Jahre 2010 auf dem 42. Internationalen Künstler-Workshop in Győr/Ungarn – seitdem ein kontinuierlich fortdauernder Prozess 

MARIONETTE DER SCHÖNER NEUER WELT

MARIONETTE DER SCHÖNER NEUER WELT

 Geschmelzte Glaskulpturen, 2007

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

Lebensgross Glasskulptur, Baby prints, Video, Papierzettel, 2007

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

Lebensgross Glasskulptur, Baby prints, Video, Papierzettel, 2007

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

Lebensgross Glasskulptur, Baby prints, Video, Papierzettel, 2007

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

https://www.youtube.com/watch?v=RV61S99Tz7Q

Lebensgross Glasskulptur, Baby prints, Video, Papierzettel, 2007

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

BRAND NEW WORLD (ALDOUS HUXLEY)

Lebensgross Glasskulptur, Baby prints, Video, Papierzettel, 2007

MENSCHSCHALEN

MENSCHSCHALEN

 Frei geblaste Glasskulpturen, Plakat, 2006

MARIONETTE DER SCHÖNER NEUER WELT

MARIONETTE DER SCHÖNER NEUER WELT

 Geschmelzte Glaskulpturen, 2007

REBELLISCH GAMMA PLUS

REBELLISCH GAMMA PLUS

Geschmelzte Glasskulptur im Textilkasten, 2007